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Aktuell

Einsehen der Abiturklausuren Jg. 2017

Die Abiturarbeiten von 2017 können nach telefonischer Rücksprache mit dem Sekretariat Tel. 8397620 eingesehen werden.

Ehrenamtliche Hilfe gesucht

 

Die Cafeteria sucht Mütter, Väter, Omas und Opas zur ehrenamtlichen Mithilfe beim Verkauf.

 

Bitte melden Sie sich beim Cafeteriateam
unter 05341 - 839 76 40

Eine Bildergalerie zum Sponsorfest am 8.9.17 ist online.

Neue Telefonnummer

Künftig ist die Schule unter der Telefonnummer (05341) 839-7620 zu erreichen.

Krankmeldungen

Für Krankmeldungen wenden Sie sich bitte unabhängig von der Klassenstufe des Kindes an das Büro der Eingangsstufe (Tel. 05341 - 900 95 39).

Bitte hinterlassen Sie dort auch gerne Ihre Mitteilung auf dem Anrufbeantworter.

Unterstützung für Cafeteria gesucht

Die Cafeteria benötigt dringend dienstags von 13:00 - 13:30 einen Schüler oder eine Schülerin zur Hilfe beim Verkauf.
Am Mittwoch fehlt noch eine Spülhilfe für die Zeit von 13:00 bis 15:00 Uhr.

Interessierte melden sich bitte in der Cafeteria.

Impressionen vom Besuch der Amerikaner im Juni 2017

Youtube Video

Erinnern als Weg zur Heilung

Im Rahmen des Unterrichtsthemas „Staat und Kirche“ besuchten zwei Klassen des 10. Jahrgangs des Gymnasiums Salzgitter-Bad gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin Frau Beate Köbrich die Gedenkstätte KZ Drütte. Außerdem informierten sie sich im Gewerkschaftshaus bei Frau Weth vorm Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. in der Ausstellung „Die ersten 50 Häftlinge im KZ Drütte“ über die Geschichte der Stadt Salzgitter im Nationalsozialismus. Ein Teil der Projektgruppe hat später selbstorganisierte Führungen durch die Sonderausstellung angeboten.
Am 9. November 2017 fand zudem in der Martin-Luther-Kirche ein Gedenkgottesdienst statt, der im Rahmen des Schulprojektes gemeinsam mit Herrn Böß (Gymnasium Salzgitter-Bad), Herrn Holzenkämpfer und Frau Weth (Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.) sowie Pfarrerin Dagmar Janke von Schülern des 10. und 11. Jahrganges des Gymnasiums Salzgitter-Bad vorbereitet und mitgestaltet wurde.
Nach einem einstimmenden Orgelstück und der Begrüßung durch Pfarrerin Dagmar Janke, berichteten die Schülerinnen Jessica Fleischer und Chantal Dragon darüber, wie es zu der verheerenden Entwicklung des Nazi-Regimes kommen konnte. Den Mordanschlag auf den Diplomaten Ernst von Rath nahmen die Nationalsozialisten zum Anlass, die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung weiter voranzutreiben. So kam es zur sogenannten „Kristallnacht“ (Reichspogromnacht) am 9. November 1938, in der viele jüdischen Bürgerinnen und Bürger durch Verwüstung und Zerstörung nicht nur ihre Existenzgrundlagen, sondern teilweise ihre Leben verloren. Die Ausgrenzung und Diffamierung der Juden nahm eine erschreckend rasante Entwicklung, die 1941 im systematischen Völkermord der Juden gipfelte.

Vorgetragen von den Schülern Lena Huck und Ben Fleischhauer folgte stellvertretend die Biografie der Jüdin Eva Timar, die ebenfalls Schreckliches während des Zweiten Weltkriegs erdulden musste – sie war unter anderem im KZ-Außenlager Watenstedt/Leinde - und dennoch überlebt hat. 1996 nahm sie zum Arbeitskreis Stadtgeschichte in Salzgitter Kontakt auf und konnte etliche Dokumente zur Verfügung stellen, um so dem Vergessen entgegenzuwirken.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes trug die Schülerin Melina Meyer einen fiktiven Tagesablauf aus der Sicht eines KZ-Häftlings vor. Geschrieben hat sie ihn unter dem Eindruck der vielen neuen Informationen der letzten Wochen. So konnten die Gottesdienstbesucher eine kleine Ahnung im Ansatz dieser Unerträglichkeiten gewinnen.
Pfarrerin Dagmar Janke stimmte im Anschluss in ihrer Predigt nachdenkliche Worte an. Unzählige Einzelschicksale sind auf furchtbare, in schier unvorstellbarer Weise mit der damaligen Schreckenszeit auch heute noch verbunden und geprägt worden. Weshalb ist das so? Auf der einen Seite standen die Täter, auf der anderen die Opfer. Was hatte die Täter zu diesen Gräueltaten bewogen? Wieso werden diese Traumata von Generation zu Generation weitergegeben? Pfarrerin Dagmar Janke erklärte, dass nachfolgende Generationen derartige Traumata übernehmen, sofern sie in die Thematik eintauchen. Die Psychotherapie habe herausgefunden, dass Traumata ansteckend sein können. Da es viele Nachkommen dieser Kriegsgeneration gibt, werde dieses Trauma unweigerlich immer weitergereicht. Doch inzwischen gehe es nicht mehr um Schuld oder Unschuld, sondern um das Verständnis, sich eben nicht mehr mit der Vergangenheit zu identifizieren und in eine Art Schockstarre zu verfallen, sondern zu begreifen und zu lernen, dass jeder Mensch für die eigenen Taten verantwortlich sei. Niemandem dürfe diese Last auferlegt werden, da die Kette der Traumatisierung nur so unterbrochen werden könne. Das sei nicht nur wichtig für unsere Vergangenheit, sondern besonders für unsere Zukunft. Sie verwies auf die Worte des Propheten Ezechtel 28, 1-4. Das Leben jedes Einzelnen und der Friede seien kostbare Güter, die es mit Liebe und Respekt vor Gott zu erhalten gälte. Das eigens für diesen Gottesdienst verfasste Glaubensbekenntnis wurde von allen gemeinsam gesprochen. In den folgenden Fürbitten baten die Schülerinnen Leonie Preischel, Melina Meyer und Nina Meier unter anderem um die Erkenntnis der Gleichheit aller Menschen, um ungestörte Selbstwahrnehmung und um eine gewaltenfreie Zukunft. Pfarrerin Dagmar Janke beendete den Gottesdienst mit dem Segen.
Amelie Bachmann gab im Anschluss eine kurze Einführung in die Sonderausstellung „Die ersten 50 Häftlinge ins KZ Drütte“. Zukünftig können die 13 Banner beim Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. kostenfrei entliehen werden.


Jeder Mensch hat das Recht auf ein eigenverantwortliches Leben, ohne angegriffen oder verurteilt zu werden. Toleranz und Akzeptanz sollten zwischen den Menschen gängige und gelebte Begriffe sein. Deshalb stehen wir in der Pflicht, die Erinnerungen an diese Schreckenszeit lebendig zu halten, um uns dadurch von der Last befreien und heilen zu können.

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